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Queerfeministischer Raum

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Schützenmattstrasse 9, 3012 Bern, Schweiz
Kongresszentrum

Queerfeministischer Raum an der Schützenmattstrasse 9 ist kein klassischer Eventbetrieb mit fixen Paketen, sondern ein kollektiv organisierter Treffpunkt, der sich für queere und feministische Inhalte einsetzt und je nach Anlass auch als Ort für kleinere Feiern und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Der Raum eignet sich vor allem für Gruppen, die politische, kulturelle oder gemeinschaftliche Projekte realisieren möchten und bewusst nach einer Alternative zu kommerziellen Salones de eventos und neutralen Mehrzweckräumen suchen.

Der Charakter des Ortes ist klar politisch und aktivistisch geprägt. Viele Nutzerinnen und Nutzer schätzen, dass hier Platz für queere und feministische Perspektiven geschaffen wird, die in üblichen salones de fiestas kaum vorkommen. Es gibt Veranstaltungen wie Lesungen, Diskussionsrunden, Workshops, Filmabende oder kleinere Feste, bei denen der Fokus weniger auf perfekter Eventinszenierung als auf inhaltlichem Austausch, Solidarität und sicherem Rahmen liegt. Wer einen sterilen, rein funktionalen Eventsaal erwartet, findet hier eher ein lebendiges, teilweise improvisiertes Umfeld, in dem Beteiligung und Selbstorganisation enorm wichtig sind.

Die Räumlichkeiten sind typischerweise auf Überschaubarkeit und Nähe ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn intime Anlässe, Treffen von Kollektiven oder kleinere Feiern geplant werden, bei denen sich alle sehen und miteinander ins Gespräch kommen sollen. Gleichzeitig bedeutet es, dass der Raum für sehr grosse Hochzeiten oder gross angelegte Firmenanlässe schnell an Kapazitätsgrenzen kommt, während klassische Salones de boda oder grosse Eventhallen gerade für solche Dimensionen ausgelegt sind. Wer also eine Hochzeit oder ein Fest mit vielen Gästen plant und grosszügige Bühnen-, Tanz- oder Technikflächen erwartet, muss realistisch prüfen, ob der Queerfeministischer Raum dafür geeignet ist.

Ein markanter Unterschied zu kommerziellen Locations ist der Umgang mit Verpflegung. Der Raum betreibt keinen eigenen professionellen servicios de catering im Sinne einer Gastrofirma, die fix fertige Menüpakete für Hochzeiten oder Firmenfeiern anbietet. In vielen Fällen bringen Gruppen ihr Essen selbst mit, kochen kollektiv oder organisieren externe Anbieter. Das eröffnet viel Freiheit bei der Gestaltung des Anlasses und kann Kosten sparen. Gleichzeitig verlangt es mehr Planung und Eigeninitiative als ein klassischer Servicio de fiestas, bei dem Dekoration, Menü, Personal und Ablauf in einem Paket buchbar sind.

Für Menschen, die explizit dezidierte salones de fiestas mit standardisierten Abläufen, umfangreicher Technik und einer fest eingespielten Eventcrew suchen, kann diese Do-it-yourself-Struktur als Nachteil empfunden werden. Es gibt weniger vorgefertigte Lösungen, weniger Verkaufsprospekt-Atmosphäre und eher pragmatische Ausstattung. Tische, Stühle oder einfache Küchennutzung können vorhanden sein, aber Luxusausstattung, aufwendige Lichtkonzepte oder hochprofessionelle Bühnen- und Tonanlagen sind nicht der Kern dieses Ortes. Dafür ist der Raum flexibel und bereit, unkonventionelle Formate aufzunehmen, die in strikt kommerziell geführten Häusern oft keinen Platz finden.

Besonders positiv heben viele Besucherinnen und Besucher die Atmosphäre hervor. Der Queerfeministischer Raum soll ein safer space sein, in dem queere, trans, nicht-binäre und feministische Personen sich frei bewegen können, ohne sich erklären zu müssen. Dieser Anspruch spiegelt sich in der Art, wie Veranstaltungen moderiert werden, wie Sprache und inklusive Regeln gehandhabt werden und wie Rücksicht auf unterschiedliche Bedürfnisse genommen wird. Für Eventplanende, denen Werte wie Diversität, Barriereabbau und respektvoller Umgang wichtiger sind als Hochglanzoptik, kann das ein entscheidendes Argument zugunsten dieses Ortes sein.

Gleichzeitig geht mit diesem Anspruch auch Verantwortung auf Seiten der Gäste einher. Wer hier feiert oder eine Veranstaltung organisiert, wird häufig dazu eingeladen, Vereinbarungen zum Umgang miteinander zu respektieren, etwa zu diskriminierungsfreier Sprache, Konsumverhalten oder Zugang für marginalisierte Personen. Das kann auf den ersten Blick strenger wirken als bei manchen neutralen Salones de eventos, in denen vor allem kommerzielle Aspekte im Vordergrund stehen. Wer jedoch bewusst ein Umfeld sucht, in dem solche Regeln offen kommuniziert werden, empfindet diese Klarheit eher als Unterstützung denn als Einschränkung.

In Bezug auf klassische Hochzeits- und Familienfeiern zeigt sich ein gemischtes Bild. Für Paare, die sich eine queere oder feministische Hochzeit im kleineren Kreis wünschen und Wert auf Teilhabe und politische Symbolik legen, kann der Queerfeministischer Raum eine stimmige Alternative zu typischen Salones de boda sein. Hier lassen sich individuelle Zeremonien, vegane Buffets, gemeinschaftliches Kochen oder performative Beiträge aus dem Freundeskreis integrieren, ohne dass es befremdlich wirkt. Wer hingegen eine sehr traditionelle Feier mit festlichem Galadinner, grosser Tanzfläche, Liveband und umfangreichem Service erwartet, wird eher bei klassischen Event-Locations mit eigenem Servicio de fiestas und erfahrenen Caterern besser bedient sein.

Bei Firmenanlässen, Vereinsmeetings oder Bildungsangeboten kann der Raum ebenfalls sinnvoll genutzt werden, vor allem wenn es um Themen wie Gleichstellung, Diversity, queere Gesundheit, Aktivismus oder kulturelle Projekte geht. Teams, die einen Workshop zu diesen Inhalten planen, profitieren von einem Umfeld, das diese Themen nicht nur duldet, sondern aktiv trägt. Im Vergleich zu neutralen Seminarhotels oder nüchternen Konferenzräumen wirkt die Atmosphäre persönlicher, engagierter und weniger hierarchisch. Für klassische Business-Events mit strengen Dresscodes, formeller Bewirtung und repräsentativem Rahmen eignet sich der Raum jedoch nur bedingt, da er stärker auf Community und politisches Engagement als auf repräsentative Inszenierung ausgerichtet ist.

Ein weiterer Aspekt ist die Preisstruktur und Finanzierung. Kollektiv geführte Räume arbeiten oft mit solidarischen oder gestaffelten Mietmodellen, bei denen gemeinnützige Projekte, politische Gruppen oder marginalisierte Communities weniger bezahlen als kommerzielle Veranstaltungen. Das kann für kleinere Initiativen ein grosser Pluspunkt sein, während grössere oder finanzstarke Veranstalter realistisch damit rechnen sollten, den Raum fair zu unterstützen. Im Unterschied zu klassischen Salones de eventos und professionellen servicios de catering, die stark gewinnorientiert kalkulieren, steht hier eher die Deckung der Kosten, die Sicherung der Infrastruktur und die Förderung der Szene im Vordergrund.

Was Sauberkeit, Infrastruktur und Organisation betrifft, fallen Eindrücke unterschiedlich aus. Einige Nutzer betonen, dass der Raum gepflegt und liebevoll gestaltet wirkt, andere merken an, dass man an manchen Stellen merkt, dass Freiwilligenarbeit und begrenzte Ressourcen den Rahmen setzen. Wer Wert auf Perfektion bis ins kleinste Detail legt, könnte kleine Unzulänglichkeiten wahrnehmen, etwa einfache Möblierung oder begrenzte Ablagemöglichkeiten. Wer hingegen mit einem gewissen DIY-Charme umgehen kann und selbst mit anpackt, erlebt genau diese Unmittelbarkeit als Teil der Qualität des Ortes.

Kommunikation und Erreichbarkeit können ebenfalls variieren. Da der Queerfeministischer Raum nicht wie ein klassisches Eventunternehmen mit Vollzeitbüro und Verkaufsabteilung funktioniert, kann es vorkommen, dass Anfragen nicht in Minutenschnelle beantwortet werden. Buchungen benötigen oft etwas Vorlauf, Abstimmung mit den zuständigen Kollektivmitgliedern und klare Absprachen. Für Menschen, die gewohnt sind, mit professionellen Eventagenturen oder grossen salones de fiestas zu arbeiten, kann dieses Tempo ungewohnt sein. Wer jedoch bereit ist, diese Prozesse mitzutragen, erhält dafür einen Raum, der bewusst und sorgfältig vergeben wird.

Insgesamt eignet sich der Queerfeministischer Raum besonders für Personen und Gruppen, die einen politisch klar positionierten, solidarischen Ort suchen, um kleinere Feste, kulturelle Abende, Workshops oder Treffen zu organisieren. Er ersetzt keine grossen Bankettsäle mit hauseigenem Servicio de fiestas, professionellem servicios de catering und standardisierten Abläufen, sondern bietet eine Alternative, die auf Beteiligung, Selbstorganisation und queerfeministische Werte setzt. Wer diese Ausrichtung teilt und bereit ist, sich aktiv in Vorbereitung und Durchführung einzubringen, findet hier einen authentischen Rahmen für Anlässe, die mehr sein sollen als nur eine weitere Veranstaltung im Kalender.

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